Adventsfeier 2019

am Dienstag, 2. Dezember 2019

2019 neigt sich dem Ende zu. Weihnachten steht vor der Tür. Es ist gut, dass in unserem Kulturkreis nach all der Betriebsamkeit und Hektik die letzten Tage des Jahres dem Feiern und der Besinnung gewidmet sind. Mag auch für viele Menschen die Weihnachtszeit heutzutage keine religiöse Dimension mehr besitzen – es erfüllt sie dennoch, die Traditionen und die spezielle Atmosphäre zu erleben, die von diesen Tagen ausgehen. Für wenige wertvolle Stunden halten wir inne und besinnen uns. Arbeits- und Alltagswelt treten in den Hintergrund und der Wunsch nach Gemeinsamkeit und Frieden steht im Mittelpunkt.

Das Weihnachtsfest gilt als Fest der Familie schlechthin. Im eigentlichen Sinne sind auch die Firmenabteilungen, Clubs und Vereine eine große Familie. Auch hier sollte wenigsten einmal im Jahr die Sehnsucht nach familiärem Frieden, nach Geborgenheit und emotionaler Nähe erfüllt werden. Dazu gibt es viele Ideen. Weihnachtsmarktbesuch, Wichteln oder nur ein gemeinsames Beisammensein in netter Umgebung. Richtig schön wird es dann, wenn man dafür eine exklusive und ausgefallene Location gebucht hat.

Auch bei den Greesbergern sollte die weihnachtliche Feier zum Ende des Jahres ein harmonischer und festlicher Schlusspunkt des Veranstaltungskalenders 2019 werden.

Dazu hatte die Gesellschaft alle Mitglieder und Freunde unserer großen Greesberg-Familie in das Lindner Hotel City Plaza eingeladen. Das Restaurant „Veedelsmaat“ bietet dieses stilvolle und fast intime Ambiente und wurde schon Anfang Oktober für unser Weihnachtstreffen reserviert. Vor dem eigentlichen Beginn der Adventsfeier erfolgte gegen 18:15 Uhr ein Glühweinempfang auf der Innenhofterrasse des Lindner Hotels. Festlich geschmückte Tannenbäume, der Duft von Glühwein und Plätzchen, all das sind Boten der stillen Zeit und laden dazu ein, etwas Ruhe und Besinnung in unseren Alltag, vor allem aber in unseren Herzen, einziehen zu lassen.

Danach ging es zum Hotel-Restaurant „Veedelsmaat“, um dort den  Abend in einer angenehmen und gemütlichen Runde zu verbringen. Auch dieser Raum war festlich dekoriert und somit auf die schönste Zeit im Jahr ausgerichtet.

Präsident  Markus Otrzonsek begrüßte alle Teilnehmer und hieß sie recht herzlich willkommen.

Jetzt in der beginnenden Vorweihnachtszeit hört man sie wieder öfter: Feierliche Musik und Chorgesänge. In jedem Fall hellt ein selbst angestimmtes Lied sofort die Stimmung auf. Denn Singen macht glücklich und dabei ist es nicht wichtig, ob wir immer die richtigen Töne treffen. Singen tut gut und beflügelt die Seele.

Deshalb gehört auch bei den Greesbergern die weihnachtliche Musik zum Programm.

Literat Christian Böhm hatte zu diesem Zweck die Gruppe La Mäng gebucht.  Alina Rudolph, Irina Ehlenbeck und Julia Hoeger können nicht nur laut, sondern auch leise.

Mit ihren wunderschönen Stimmen trugen sie festliche Lieder vor. Die Lieder wurden schon ein wenig in einer anderen Ausführung präsentiert. Die Sessions-Single „Jeck em Mond“ war das letzte Musikstück, das sich dann doch wieder ein wenig karnevalistisch anhörte. Aber das kennen wir „Kölsche“ ja nur zu gut.

Nach der musikalischen Darbietung erwarteten uns kulinarische Gaumenfreunden aus der Küche. Die Küchenchefin Jess Gonska hatte dazu wie gewohnt das volle Verwöhnungsregister gezogen.

Im Laufe der Zeit hat die Adventszeit einen starken Wandel durchlaufen. Heute stellt der Advent eher eine Art des Feierns mit leckerem Essen als eine Art des Fastens dar. Die Vorspeise, Feldsalat mit Kartoffeldressing und geräucherter Entenbrust, wurde vom Servicepersonal an den Tischen serviert.

Für den Hauptgang war ein Buffet angerichtet. Rinderschmorbraten, Entenkeule und Lachsfilet waren die Hauptgerichte, die uns die Küchenleitung empfohlen hatte.

Das Dessert ein warmer Apfelcrumble mit Mascarponeeis und Mandelhippe wurde wieder vom Servicepersonal gebracht.

Präsident Markus Otrzonsek und Senatspräsident Hermann Josef Kastenholz verteilten an den Tischen kleine Weihnachtstüten. Weihnachten ist ja schließlich auch das Fest der Geschenke. Die Symbolik der Bescherung erinnert an den Ursprung der Weihnachtsgeschichte. Als Jesus Christus geboren war, ehrten ihn die drei Heiligen Könige mit den Gaben Myrrhe, Gold und Weihrauch.

Die Vorweihnachtszeit lässt wieder Traditionen und glückliche Stimmungen aufleben. Dazu gehört auch das Aufsagen von Gedichten und das Erzählen von Weihnachtsgeschichten. Weihnachtsgedichte und- geschichten sind sehr beliebt und dürfen auch schon mal etwas lustiger sein.

Präsident Markus Otrzonsek trug einen kleinen Beitrag von den „singenden Glocken von Köln“ vor. Wohl keine Stadt hat so viele imposante Kirchen wie Köln. Denken wir an die Andreaskirche, St. Aposteln, die Gereonskirche oder natürlich unseren weltbekannten Kölner Dom. Aber die imposanten Kirchen haben auch etwas ganz eigentümliches, nämlich ihre Glocken. Denn wenn man gut zuhört, kann man feststellen, dass die Glocken miteinander reden.

Geschäftsführer Georg Steinhausen berichtete im Anschluss darüber, dass wenn die Bescherung vorbei ist und dem Opa zur späteren Stunde einfällt, die Bescherung nochmal zu wiederholen, um alles mit seiner Kamera im Bild festzuhalten. Das konnte nur in einem Chaos enden.

Gegen 21:30 Uhr ging die Feier so allmählich dem Ende zu. Lassen wir uns noch verzaubern von der weihnachtlichen Stimmung im Advent, welche die Adventszeit mit sich bringt und last uns die kommenden Feiertage geruhsam, im Bewusstsein der besonderen Momente genießen.

Die G.K.G. Greesberger wünscht allen eine gesegnete Weihnachtszeit und für 2020 viele kleine Glücksmomente, die den Alltag bereichern sollen.  GS

Rudi Schnitzler(http://www.zollhuus.de)
Gründer, Manager und Sänger von Zollhuus- Colonia, Mitglied und Senator der KG Greesberger, Mitglied und im Vorstand Muuzemändelcher Köln

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