Fischbrunch 2019

Fischbrunch im Lindner Hotel City Plaza am 10. März 2019

„Am Aschermittwoch ist alles vorbei“. Aber so ganz ist die Aussage, dass am Aschermittwoch nun alles vorbei wäre, doch nicht richtig. Nachdem die Gläubigen zum Zeichen der Buße und Reinigung das Aschenkreuz in der katholischen Kirche erhalten haben, beginnen beim Fischessen am Mittwoch oder am Wochenende danach die Planungen für die neue Session.
Und bis zum nächsten Rosenmontag dauert es kein ganzes Jahr mehr. Der ist nämlich am 24. Februar 2020.
Um nicht in ein karnevalistisches Loch zu fallen, gehen viele Jecke auch ohne religiösen Hintergrund zum Fischessen. Aber zum Fischessen geht man nicht mehr im Kostüm.

Heutzutage ist auch bei den Katholiken neben dem Aschermittwoch nur noch der Karfreitag ein strenger Fastentag. Mit Tradition hat das nicht mehr viel zu tun. Die jungen Leute haben nur noch wenig Bezug dazu. Viele Menschen aus der älteren Generation halten dagegen noch an dieser Gewohnheit fest.
Nach der typisch kölschen, jecken Session, in der uns Sproch Heimat war, trafen sich die Greesberger zum traditionellen „Fisch-Brunch“ am Sonntag, 10.03.2019, im Lindner-Hotel City Plaza. Schon seit Jahren führen wir dort die Abschlussveranstaltung mit dem Fisch-Brunch durch. Bewusst haben wir dafür den Sonntag gewählt, um ein wenig Abstand von den stressigen, tollen Tagen zu bekommen. Eingeleitet wurde der Brunch mit einem Sektempfang im Foyer. Danach nahmen alle ihre Plätze im festlich hergerichteten Saal ein.

Der Präsident begrüßte kurz die Greesberger, Gäste und Ehrengäste, die aus den verschiedensten Anlässen von den Greesbergern zu unserem Fischbrunch eingeladen wurden.Direkt danach wurde das Brunch-Büffet freigegeben. Das Büffet bot kulinarische Köstlichkeiten aus moderner und klassischer Küche. Neben den zahlreichen Fischvariationen die unter den Vorspeisen zu finden waren, konnte man bei den Hauptspeisen zwischen Filets von der Dorade mit frischen Kräutern oder pochiertem Kabeljau in Senfsoße wählen. Aber auch die Rinderhüfte in Pfefferrahm bzw. die Scaloppini vom Jungschwein war vom Feinsten. Das Dessert ist eine der Stärken der Restaurantküche. Liebevoll angerichtet sind diese süßen Speisen auch immer wieder etwas für das Auge.

Anschließend ließ Präsident Markus Otrzonsek die gesamte Session nochmals gedanklich vorbeiziehen. Dabei dankte er allen, die an dem Erfolg der diesjährigen Session beigetragen haben.
Nach Beendigung seiner Dankesrede übergab er das Mikrofon an Vizepräsident und Tanzgruppenleiter Carl Seher. Carl Seher sprach davon, dass die TG „Kölsche Greesberger“ eine absolut tolle und äußerst erfolgreiche Session absolviert hat. Dazu nannte er einige Kenndaten, wie z.B. Anzahl Auftritte, die weiteste Anfahrt zu einem Bühnenauftritt oder die in der Session zurückgelegten Gesamtkilometer mit dem Bus. Er hatte außerdem für die JTG „Kölsche Greesberger“ ein Geschenk dabei. Weil die große Tanzgruppe in dieser Session so erfolgreich war, spendeten sie 500,00 € für die Jugendtanzgruppe, die für einen zweckgebundenen Anlass verwendet werden soll. Dies kam sehr überraschend und wurde dann auch mit anhaltendem Applaus bedacht.  Im Laufe des Nachmittags gingen aber noch weitere Spenden für die Gesellschaft und die Tanzgruppen ein.

Auch unser Ehrenreitercorpsführer Jörg Herrmann meldete sich zu Wort und ergänzte den Dank an den Vorstand der Gesellschaft. Er ging auch auf das 50jährige Bestehen des Reitercorps ein, welches jahrelang erfolgreich unter seiner Leitung geführt wurde.

Bis in den späten Nachmittag wurde noch gefeiert. Zurück bleiben die Erinnerungen an eine schöne Session. Doch auch sie ist damit schon wieder Geschichte. Et wor wieder mol ne schöne Fastelovend. Egal wie man die tollen Tagen auch nennt: Fastnacht, Fasching oder Karneval. Es waren die Tage der Narretei.                                                                                                          GS

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