Greesberger Tour mit Damen Schiffsfahrt auf dem Rhein am Freitag, 11. Oktober 2019

„Einmal am Rhein und dann zu zweit alleine sein, einmal am Rhein, beim Glase Wein bei Mondenschein“, so lautet der Text eines bekannten Liedes von Willi Ostermann.

Bei 61 Teilnehmern auf einem Party- und Ausflugschiff, welches nur für 80 Personen Platz bietet, würde sich eher diesen Text anbieten:

„Einmal am Rhein und dann mit 61 Lückcher zusammen sein, einmal am Rhein, beim Glase Wein bei Mondenschein“.

Das Betreten des Fahrgastschiffes mit seinem starken Neigungswinkel an der Steganlage in der Nähe der Hohenzollernbrücke / Musical Dome ist immer wieder eine Herausforderung. Diejenigen, die einer sportlichen Betätigung nachgehen, sind da schon im Vorteil.

17:30 Uhr wurde die Abfahrt in dem Einladungsschreiben angekündigt.

Mit der pünktlichen Abfahrtzeit hielt man es schon im Oktober des letzten Jahres nicht so genau. Ein späteres Ablegen tut ja keinem weh, aber ein verfrühtes Ablegen könnte zum Ärgernis führen. So standen dann auch die Senatoren Straberg und Schotten mit ihren Ehefrauen sehr vereinsamt am Ufer und konnten nur noch „Winke-Winke“ machen.

Da müssen die Jungs vom Senats-Serviceteams für das nächste Jahr mal eine kleine Schulung machen.

Der Kapitän Stephan Baum legte natürlich mit dem Luxusliner der kleinen Leute, der MS „Stromer“, den Rückwärtsgang ein. Somit wurden auch noch die letzten Gäste mit an Bord genommen. Die Plätze waren schnell belegt und das Serviceteam vom Senatsvorstand konnte nun die Getränke auffahren. Neben Bier gab es auch wieder den Seco Rose vom Weingut Franzen. Für den kleinen Hunger gab es noch  diverse Knabbereien und Brezel sowie Mohn- und Sesamstangen. Anschließend ging et „D’r Rhing erob, d‘r Rhing erav“, so wie es die Kultband „Black Fööss“ in ihrem Lied von 1980 besungen haben.

Diejenigen die die Werbesketche im Fernsehen verfolgen wissen, dass Kapitän Iglo die einfachen Dinge liebt. Das ist aber nicht der Anspruch von unserem Kapitän und unserer Schiffscrew. Hier setzt man eher auf Vollkommenheit und absolute Perfektion.

2 Stunden Rundfahrt auf dem Vater Rhein war schon ein Erlebnis. Das Rheinpanorama ist ja immer wieder herrlich anzusehen. Besonders dann, wenn die Dunkelheit hereinbricht und die Beleuchtung eingeschaltet ist.

Aber zwei Stunden auf dem Vater Rhein mit gemäßigtem Wellengang gehen auch wieder schnell vorbei. Aber vorbei war der Abend noch lange nicht.

Denn nach dem Anlegemanöver ging es dann in die Kölner Altstadt, wo im „Bierhaus am Rhein“ Plätze für die Teilnehmer reserviert waren.

Aber als Fortsetzung zu der geschilderten Wartezeit unserer beiden Senatoren zu Beginn der Schiffsfahrt mussten hier alle Geduld aufbringen. Allerdings war es jetzt die Wartezeit auf die Essensbestellung. Dafür kann der Senat natürlich überhaupt nichts.

Zu vorgerückter Stunde lichtete sich dann das Greesberger-Schmölzje. Sie waren alle hochzufrieden von dieser Senatstour. Auf dem Heimgang ging so mancher Blick nochmal auf den Vater Rhein zurück, der es sich inzwischen in seinem Bett ganz schön bequem gemacht hatte.

Wir sollten uns für 2021 auf eine Wiederholung einrichten. Denn diese Veranstaltung findet absoluten Zuspruch.                                                                          GS

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rudi Schnitzler(http://www.zollhuus.de)
Gründer, Manager und Sänger von Zollhuus- Colonia, Mitglied und Senator der KG Greesberger, Mitglied und im Vorstand Muuzemändelcher Köln

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