Lachende Kölnarena 2020

Lachende Kölnarena        am 7. Februar 2020

 

Sechs Stunden tanzen, bützen und schunkeln mit der Elite der Kölner Karnevalsszene. 2020 feiert die Traditionsveranstaltung „Lachende Kölnarena“ den 55. Geburtstag.

 

Von Ende Januar bis zum Karnevalssonntag treten bei der beliebten Kostümsitzung „Lachende Kölnarena“ die Stars der karnevalistischen Musikszene auf. Regelmäßige Gäste der Lachenden Kölnarena“ sind die Bläck Fööss, Höhner, Brings und Kasalla. Darüber hinaus sind die traditionellen Tanzgruppen wie die Kölner Rheinveilchen, die Luftflotte oder Colonia Rut-Wiess sowie die Stars der kölschen Rednerzunft und selbstverständlich das Kölner Dreigestirn zugegen.

 

Über 500 Mitwirkende und zwei große Orchester heizen die größte Karnevalsparty der Domstadt an. Wie jedes Jahr tanzt, schunkelt und singt das Publikum über sechs Stunden lang und macht die Veranstaltung damit zum heimlichen Höhepunkt des Kölner Karnevals natürlich nach dem Rosenmontag – und das schon im 55. Jahr.

 

1965, damals noch unter dem Namen „Lachende Sporthalle“. In eben dieser fand die große Party erstmals statt. Mittlerweile hat sie sich längst im Henkelmännchen etabliert. Inzwischen gibt es auch eine eigene Veranstaltung für die jüngsten Jecken – die Lachende Pänzarena.

Die „Lachende Kölnarena“ bietet neben kölschen Spezialitäten, die vor Ort gekauft werden können, auch den unverwechselbaren Charme der Selbstverpflegung: So ist es keineswegs unüblich, dass die Jecken mit Kölschfässern unter dem Arm und mit riesigen Fresskörben ausgestattet die Arena entern.

 

Nachdem wir am 19.2.2009 erstmalig den großen Rat in der Lachenden Kölnarena gestellt haben, wiederholte sich dieses Vergnügen am Freitag, 7. Februar 2020, zum elften Mal. Schon wieder ein närrisches Jubiläum. Auch an diesem Freitagabend war die prallgefüllte Lanxess Arena ein Meer aus Karnevalisten. Es sind wieder Menschen aus nah und fern nach Köln gekommen, um zusammen zu feiern. Hier kann man das kölsche Lebensgefühl im Schnelldurchlauf miterleben.

Bei dem Nonstop-Programm wechseln die Künstler alle 15 Minuten. Neben erfolgreiche Nachwuchsbands wie Kempes Feinest oder Eldorado, traten am Freitag unter anderem auch Stimmungsgaranten wie Marita Köllner oder Querbeat auch die Bläck Fööss auf, die dieses Jahr 50-jähriges Band-Jubiläum feiern.

Begleitet werden die Karnevalskünstler durch zwei große Orchester, die in der Mammutveranstaltung nicht mehr wegzudenken sind. Über die Jahrzehnte hinweg haben Ted Borgh und die Bückeburger Jäger ihren Anspruch an Qualität und Aktualität hochgehalten.

 

Die Grundidee der zum 55. Mal stattfindenden „Lachenden Hallen“ ist simpel: die besten Karnevalskünstler in einer Halle vereinen. Das Erfolgsrezept der Veranstaltung, die ausgerechnet ein waschechter Bayer, Otto Hofner, ins Leben gerufen hat, stößt seit Jahren auf große Begeisterung. Begonnen mit der „Lachenden Westfalenhalle“ in Dortmund, fortgesetzt durch die „Lachende Sporthalle“ in Köln, bis 1999 die Verlegung in die Lanxess-Arena folgte. Die Karnevalsgesellschaften, anfänglich nicht begeistert von der Veranstaltung, sind heute Dauergäste bei den jährlich 15 Terminen in Köln. Der Sitzungsleiter im Zentrum der guten Laune war an diesem Abend Markus Pohl. Die Arena war bis zum Rand mit guter Stimmung gefüllt. Die Sitzplätze auf Deutschlands beliebtester Karnevalsveranstaltung sind von Beginn an überflüssig. Man könnte diese Veranstaltung auch als bestbesuchte Stehung bezeichnen.

 

Bei unserem Treffen vor Veranstaltungsbeginn im Backstage Bereich hatte es eher den Anschein als wäre Weihnachten nicht mehr so weit.

Denn es gab Geschenke für den Veranstalter Otto Hofner und für den Sitzungsleiter Markus Pohl. Otto Hofner wurde mit einem Orden „Sporthalle 30 Jahre“ und mit einem alten Liederheft überrascht. Darüber hinaus gab es auch noch für den Veranstalter und seine Mitarbeiter einen Kuchen, der mit der Aufschrift „Herzlichen 55. Geburtstag“ beschriftet war. Für den Sitzungsleiter Markus Pohl konnte ebenfalls ein altes Liederheft der Müllemer Junge beschafft werden. Ein sehr seltenes Geschenk für ihn war auch das Karnevals-Krätzche, welches aus seiner Jugendzeit stammte. Greesberger setzen alle Hebel in Bewegung, um jemandem eine Freude zu machen. Im Gegenzug erhielten die Mitglieder des großen Rates der Greesberger den Jubiläumsorden von Otto Hofner überreicht.  

 

Eine gut gelaunte Greesbergtruppe marschierte um 18:45 Uhr mit diversen Karnevalsvereinen, Musikzügen und dem Traditionskorps der Altstädter in die Lachende Kölnarena ein. Herzlich begrüßt wurden die Karnevalisten erstmalig von Woosch und Wööschje, die von der Bühne aus alle Akteure mit „Dreimol Kölle Alaaf“ empfingen.

 

In diesem Jahr wurde das ganze Schmölzje auch wieder ergänzt durch die JTG „Kölsche Greesberger“, die am Freitagabend gemeinsam mit den Wahner Wibbelstätze das lebendige Bühnenbild stellten. Von der ersten Programmnummer an sprang die Stimmung auf den Elferrat über. Der Elferrat war bestens drauf und machte das Geschehen auf den Elferratsstühlen zu einem gelungenen Auftritt.

Die Damen der Greesberger saßen wie in all den Jahren zuvor wieder in einem benachbarten Block an der Tribüne und beobachteten das Elferratsspektakel mit geschultem Blick und hatten dabei jede Menge Spaß.

 

Gegen 1:30 Uhr war diese große Narrenparty zu Ende. Es war wieder eine runde Sache und für uns Greesberger ein wunderschönes Erlebnis. Nachdem die Räuber, die als letzte Programmnummer das Karnevalsevent der Extraklasse beendet haben, beendete Sitzungsleiter Markus Pohl die Veranstaltung. Letzte Aktion für die Teilnehmer des großen Rates an diesen Abend war der Ausmarsch aus der Halle.                                                                                                          G

 

 

 

Rudi Schnitzler(http://www.zollhuus.de)
Gründer, Manager und Sänger von Zollhuus- Colonia, Mitglied und Senator der KG Greesberger, Mitglied und im Vorstand Muuzemändelcher Köln

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