Mädchensitzung 2019

Mädchensitzung am 20.Februar 2019 im Maritim Hotel

Bereits zum 16. Mal garantierte die besondere Mischung aus bekannten Rednern und Musikgruppen eine bunte Vielfalt und beste Stimmung im Maritim Hotel Köln. Sitzungsleiter Michael Kramp konnte den 1270 Wievern im Saal ein hochkarätiges Programm wie Mil, Domstürmer und Brings präsentieren. Die waren es auch, die das Maritim-Hotel im Verlauf des Programms mehr und mehr zum Tollhaus werden ließ.

Erst einmal wachschunkeln? Nein, das brauchten die jecken Wiever auf der Mädchensitzung der Greesberger nicht. Die waren von Beginn an in Schunkellaune.Mit dem farbenfrohen Einzug der Roten Funken Köln und dem Elferrat der Greesberger bot sich ein prächtiges Bild zu Beginn der Mädchensitzung. Unter dem Beifall des Publikums präsentierte das Traditionskorps „Kölsche Tön“ und den Tanz des Tanzpaares mit Tanzmarie Judith Gerwing und Tanzoffizier Pascal Solscheid.

Dann hatte Bärchen seinen Bühnenauftritt. Der charismatische Künstler Bernd Stelter ist kein Comedian und auch kein Entertainer – er ist einfach er selbst. Nach Bernd Stelter wurde die Karnevalsband „Miljö“ angesagt.Mit dem Milieu haben die fünf Musiker aus Köln nichts am Hut, sie schreiben sich nur so. Beziehungsweise fast. Miljö – das sind fünf hochmotivierte Jungs aus Köln, die eine gemeinsame Liebe zur kölschen Musik verbindet. HERZ schreiben sie mit Großbuchstaben, den sie wollen Lieder mit ‚Hätz‘ machen. Dazu kommen kölsche Texte, rockige Einflüsse und tanzbare Rhythmen. Mit dem Lied „Su lang de Leechter beim „Lommi“ noch brenne“, hatten sie ihren großen Durchbruch.

Beim Auftritt von Martin Schopps war das Foyer ratzeputz leergefegt. Man erlebt es auch schon mal anders, dann ist nämlich der Saal leergeputzt. Für einen Redner ist das nicht so einfach, wenn vorher Miljöseinen Bühnenauftritt hatte. Zum Glück stand er bei unserer Mädchensitzung wieder auf der karnevalistischen Bühne. Anfang Februar mussten die Jecken auf einen der besten Redner verzichten. Der super aufgelegte Redner hatte gesundheitliche Probleme und musste ein paar Tage pausieren.

Das Kölner Dreigestirn unterstützt in der Session 2019 die „Kölschen Fründe“, ein Zusammenschluss verschiedener Unternehmen und Prominenten, die sich für sozial Benachteiligte einsetzen. Zusammen mit dem Malteser Hilfsdienst haben sie zum Beispiel die Mittagstische „satt & schlau“ realisiert, eine Nachmittagsbetreuung für Grundschulkinder aus sozial schwierigen Verhältnissen. Neben diesem Projekt unterstützen sie unter anderem auch das ambulante Kinderhospiz und die Opferhilfe.

Die Greesberger unterstützen gerne solche Einrichtungen mit einer Spende. So konnte Präsident Markus Otrzonsek zu diesem Zweck mit Freude einen Spendenbetrag von 1.111,- € ankündigen. Nur die Übergabe war wieder eine ungewöhnliche Aktion.

Da die Kölner Jungfrau „Catharina“ (Michael Everwand) von der Lesegesellschaft Köln von 1872 gestellt wird, sollte die Übergabeaktion auch etwas Sinniges mit „Lese, Lesen oder ähnliches“ zu tun haben. Lesegesellschaften wurden im 18. und frühen 19. Jahrhundert in ihrer verbreiteten Organisationsform als eine frühe Form der Erwachsenenbildung betrachtet.

Unsere Idee war es, den Scheck von einer als feine Leseratte kostümierten Person zu übergeben. Da aber ein solches Kostüm, in der Darstellung einer Leseratte nicht beschaffbar war, dagegen aber ein Kostüm einer Kanalratte wurde der vorgesehene Text zur Übergabe angepasst. So konnte unser Präsident dann auf der Bühne verkünden, dass ursprünglich die feine Leseratte den Spendenbetrag übergeben sollte.

Diese aber kurzfristig wegen Krankheit absagen musste, jedoch als Ersatz ihren Schwager, die hässliche Kanalratte, in das Maritim Hotel schicken konnte.Als die Kanalratte die Bühne betrat gab es ein großes Gelächter im Saal. Nach dem Rattenspektakel ging es zunächst mal in die Pause.Illegale Glücksspiele für Kinder und Jugendliche bei einer Mädchensitzung. Ja, aber ganz legal und nur als Helfer, um die eigene Tanzgruppenkasse etwas aufzufrischen. Die Tänzer und Tänzerinnen der JTG betreuten mit großem Einsatz das Greesberger Glücksrad. Mit einem schwungvollen Dreh konnte man mit ein wenig Glück eine Eintrittskarte für unserer Luna-Sitzungsparty auf der MS Rheinenergie gewinnen.

Der zweite Programmteil wurde mit den Tanzgruppen der Kölsche Greesberger eröffnet. Wie schon kürzlich bei der Domsitzung im Theater am Tanzbrunnen, fand nun auch bei der Mädchensitzung ein gemeinsamerAuftritt der JTG und TG „Kölsche Greesberger“ statt. Der Einmarsch wollte nicht mehr enden. Vorab die Jugendtanzgruppe, dicht gefolgt von der Tanzgruppe der Gesellschaft. Unsere Tanzgruppen bieten schwungvolle Tänze mit akrobatischen Einlagen auf moderner mitreißender Musik, passend für jede Gelegenheit und Events. Neben dem tänzerischen Aspekt kommt es aber auch auf die Gemeinschaft an. Die Choreographien mit tänzerisch hoch qualitativen Elementen bis hin zu beeindruckenden Schlussbildern lassen die Herzen der Zuschauer höherschlagen. Seit der Gründung im Jahre 2009 sind beide Tanzgruppen zu einer beachtlichen Leistung angestiegen. Nicht nur eindrucksvolle Tänze, sondern auch das hoch gepflegte Erscheinungsbild in ihren Kostümen auf jeder Veranstaltung lässt merken, dass hinter den Tanzgruppen eine hoch motivierte Gesellschaft steht. Als der Tanzgruppenleiter Carl Seher kürzlich erfuhr, dass die TG als Kandidat beim Närrischen Oskar 2019 dabei ist, kam riesige Freude auf.

Nach dem tollen Auftritt unserer Tanzgruppen stand das „Hedemmer Dreigestirn“ im Programm. Der Name könnte vermuten, dass es sich hier um Repräsentanten des Karnevals handeln könnte. Weit verfehlt. Als “Hedemmer Dreigestirn” sind Luciano, Rosario und Holger aus Frankfurt bekannt. Seit einigen Jahren begeistern sie auf ganz unterschiedlichen Events ihr Publikum mit ihren immer wieder erfrischend neuen Shows. Als weitere Programmnummern wurden Cat Ballou und die Domstürmer angesagt. Beide Musikgruppen gehören zu den TOP-Stars des Kölner Karnevals und sorgen für frischen Wind in den Sälen. Beide Bands haben sich in der 1. Liga der kölschen Musikgruppen etabliert. Schon beim ersten Lied von Cat Ballou kannten die Wiever kein Halten mehr.  Und die Sitzung schlug es um in eine Stehung.

Mit “Et Jitt Kei Wood” oder “Liebe Deine Stadt” haben sich die vier Jungs fest in die Herzen der Kölner gespielt.

Wenn das Lied „Ohne Dom, ohne Rhing, ohne Sunnesching“ von der Saalkapelle „ Sound Express Köln“ angespielt wird, dann stehen plötzlich die „Domstürmer“ mit ihrem Frontmann Micky Nauber im Rampenlicht und bringen den Stimmungspegel bis zum Anschlag.

Bei dem Lied: „Mir sin jekumme öm ze fiereMir sin jekumme öm ze blieve hält es keinen mehr auf den Stühlen.Als Bonbönchen zum Finale kamen die kölschen Jungs von „Brings“, die den Vorhang der diesjährigen Mädchensitzung schlossen und das närrische Damenvolk zum weiterfeiern im Foyer ermunterten.

Mit unserem TOP-Programm haben wir wieder mal bewiesen, dass wir den Fastelovend zelebrieren und das bei einer hervorragenden Atmosphäre und Stimmung. Kein Wunder! Sitzungsleiter Michael Kramp konnte die Mädchen während der gesamten Veranstaltung auf dem Stimmungshoch halten.                                GS

 

 

Wolfgang Stockhausen
Naumannstr. 6 - 50735 Köln; webmaster.gkg@greesberger.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.