Messe in der Schwarze Muttergottes …

Messe mit Aufstellung einer Kerze der Greesberger in der Kirche „St. Maria in der Kupfergasse“

am Dienstag, 18.02.2020

“… en Kääz en dr Kofferjass opstelle” (“eine Kerze in der Kupfergasse
aufstellen”, für die Nicht-Kölner) ist Teil der kölschen Volksfrömmigkeit.

Wöchentlich werden sage und schreibe mehr als 5.000 Kerzen pro Woche
aufgestellt.

Die Schwarze Mutter Gottes von St. Maria in der Kupfergasse ist bis
heute eine der beliebtesten Heiligenfiguren der Stadt. Die aus
Lindenholz gefertigte Figur kam um das Jahr 1630 mit den flämischen
“Unbeschuhten Karmeliterinnen” nach Köln und ist nach wie vor
Anlaufstelle für Gläubige aus alles Welt.

So ist es auch seit mehr als 25 Jahren schon bei uns Greesbergern
Brauch, dass wir gegen Ende der jeweiligen Session eine Messe in der
„Schwarzen Muttergottes“ in der Kupfergasse feiern und im Anschluss
daran eine Kerze beim Gnadenbild der Schwarzen Muttergottes aufstellen.

Mit dieser Kerze stellen wir uns und alle, die mit uns feiern, unter den
Schutz der Gottesmutter. Wir wollen danken für den bisherigen guten
Verlauf des Fastelovends und bitten gleichzeitig um gutes Wetter für den
Rosenmontagszug und den erfolgreichen und unfallfreien Ablauf des
Höhepunktes des Kölner Karnevals.

Die kleine Andacht in der Gnadenkapelle wurde von unserem
Greesbergpfarrer Dr. Dominikus Schwaderlapp, Weihbischof zu Köln,
gehalten. Vorher hatte er die Heilige Messe gelesen, die insbesondere
auch für die Lebenden und Verstorbenen der Greesberger gedacht war. Als
Konzelebrant fungierte, wie schon im Vorjahr, der Hausherr der
„Kupfergasse“ Msgr. Dr. Thomas Vollmer.

Die Kerze wurde, wie seit vielen Jahren schon, von unserem Senator Heinz
Sprengler angefertigt und von unserem Präsidenten Markus Otrzonsek
angezündet. Von unserem Greesbergpfarrer wurde die Kerze vor dem
Gnadenbild der Schwarzen Muttergottes aufgestellt und mit der Segnung
der Kerze war die Zeremonie dann beendet.

Im Anschluss fand in unserem Casino im Coellner Hof ein offener
Stammtisch statt. Unser Greesbergpfarrer und Msgr. Dr. Vollmer kamen
unserer Einladung gerne nach und verbrachten den Abend mit uns
gemeinsam.

Ein großes Dankeschön geht an unseren Greesbergpfarrer, der es sich
trotz des großen Handicaps (ein gebrochener Arm nach einem Sturz mit dem
Fahrrad) nicht nehmen ließ, mit uns diese Messe zu feiern.        MO

Rudi Schnitzler(http://www.zollhuus.de)
Gründer, Manager und Sänger von Zollhuus- Colonia, Mitglied und Senator der KG Greesberger, Mitglied und im Vorstand Muuzemändelcher Köln

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